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Gourmet- und Wellnesswoche Vals, 4. - 9. Januar 2009
Die erste Skitourenwoche im Jahr hat eine lange Tradition, immer anfangs Januar besuchen wir eine schöne Region mit einem guten Hotel und wenn möglich einem Thermalbad in der Nähe! Dieses Jahr war Vals an der Reihe, und meine treuen Gäste haben mich auch zu diesem Saisonauftakt nicht im Stich gelassen. Die tiefen Temperaturen hinderten uns nicht daran, traumhafte Abfahrten in feinstem Pulverschnee zu geniessen! Und die waren in der Tat aussergewöhnlich, war doch die Lawinensituation so früh in der Saison aussergewöhnlich stabil, so dass wir Abfahrten bis 40 Grad Steilheit geniessen konnten, ein Hit! Die verdiente Erholung fanden wir in der Therme Vals und das feine Essen mit ausgesuchten Weinen im Hotel Valserhof ist legendär. Einmal mehr haben die Pech gehabt, die nicht mit dabei waren....
Zum höchsten Berg Amerikas mit Vorbereitung in Ecuador, 29. November bis 28. Dezember 2008
Ein Klassiker und Highlight aus unserem Expeditions-Programm ist die Besteigung des höchsten Berges von Amerika, des 6963 m hohen Aconcagua, einer der Seven Summits. Um an diesem höchsten Berg der westlichen Welt eine reale Gipfelchance zu erhalten bereiten wir uns jeweils mit einer Akklimatisationstour an den höchsten Bergen Ecuadors gewissenhaft vor. Mit Wetterglück und konditionsstarken Teilnehmenden gelang uns in diesem Jahr das Kunststück, alle Gipfel auf unserem Wunschprogramm zu besteigen. Nach den Eingeh-Viertausendern Pasochoa, 4199 m und Rucu Pichincha, 4698 m, folgte der erste Fünftausender, der Iliniza Norte mit 5116 m. Unbestrittene Highlights eines Aufenthaltes in Ecuador sind jedoch die Riesen der Avenida de los Volcanes, der Cotopaxi mit 5897 m und der Chimborazo, 6310 m, höchster Berg Ecuadors. Dermassen vorbereitet konnten wir nach unserer Reise via Santiago de Chile nach Mendoza und weiter nach Puente del Inca den höchsten Berg Amerikas ruhig angehen. Ohne Probleme wanderten wir von Horcones nach Confluencia und hoch zur Plaza de Mulas auf 4300 m. Nach einem Ruhetag in diesem grössten Lager am Fusse das Aconcagua stiegen wir über das Nido de Condores, 5400 m, hoch zu unserem letzten Lager am Berg, nach Berlin auf 5950 m. Nach einem Zwangs-Ruhetag auf Grund zu starken Windes konnten wir am 22. Dezember 2008 das Dach Amerikas erreichen. Herzliche Gratulation allen Teilnehmenden für diese starke Leistung, von allen gestarteten Alpinisten waren wir die einzige Gruppe, die den Gipfel erreichte! Der Abstieg auf derselben Route ging dann unbeschwert vor sich, nach so einem Erfolg! Nach zwei erholsamen Tagen im sommerlichen Mendoza ging es via Santiago de Chile und Paris zurück ins hochwinterliche Flims. Herzlichen Dank allen Beteiligten und unseren Gästen für die Teilnahme an unserer Reise!
Nepal: Solu Khumbu mit Besteigung des Island Peak, 6189 m, 24. Oktober bis 23. November 2008
Ein unglaubliches Glück begleitete uns während unserem Trekking auf einsamen Wegen durch das Solu Khumbu, Herzland der Sherpas. Während dem insgesamt 24 Tage dauernden Trekking erlebten wir nur schönes Wetter, kein einziger Tag mit Regen oder Schnee! Dies war nicht das einzige Glück, konnten wir doch zudem alle Wunschgipfel gemäss Programm besteigen, dies meistens alleine und immer bei schönstem Herbstwetter mit bester Fernsicht! Einen grossen Beitrag zur guten Stimmung leistete auch unsere einheimische Mannschaft mit unserem Sirdar Naresh, meinem lieben Freund und Begleiter auf vielen Nepal-Reisen. Um den grossen Touristenströmen im Solu Khumbu zu entgehen, haben wir uns für diese Tour eine spezielle Runde ausgedacht. In Namche Bazar verlassen wir das Haupttal Richtung Thame und Nangpa La, um dann über den 5345 m hohen Renjo La nach Gokyo abzusteigen. Nach dem Aufstieg zum Gokyo Ri, 5360 m, und einem unvergesslich schönen Abstecher zum 5553 m hohen Ngozumba Tse mit eindrücklichem Einblick in die Südwand des Cho Oyu ging es über den 5330 m hohen Cho La weiter Richtung Lobuche. Vom 5545 m hohen Kala Pattar bestaunten wir den Mount Everest, den Lhotse und den gewaltigen Pfeiler des Nuptse. Nach der Überschreitung des letzten Passes, des 5535 m hohen Kongma La, bestiegen wir in absoluter Einsamkeit den Pokalde, 5806 m. So gut vorbereitet und akklimatisiert wie unsere Gruppe konnten wir dann als krönenden Abschluss und als genussreichen Höhepunkt den Island Peak, 6189 m, besteigen. Zusammen genossen wir bei allerschönstem Herbstwetter und unvergleichlicher Fernsicht dieses traumhafte Gipfelerlebnnis. Der Abstieg via Dingboche, Tengboche, Namche Bazar und Monjo zurück nach Lukla war dann ein gemütliches Auslaufen, bevor wir in der einmalig schönen Everest Summit Lodge in Lukla die erste wohlverdiente warme Dusche nach langer Zeit geniessen konnten. Allen Teilnehmenden gebührt mein grosser Respekt für diese riesige Leistung, herzlichen Dank dass ihr mit dabei wart! Eine unvergessliche Reise, die mir noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben wird!
Trekking zum Mount Meru, Kilimanjaro, Safari, 29. September bis 15. Oktober 2008
Mit unserer internationalen Gruppe von Freunden aus Amerika, England, Frankreich und der Schweiz starteten wir zu unserer beliebten Trekking-Tour zum Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas und einem der «Seven Summits». Die Vorbereitungstour auf den Mount Meru war eine harte Tour, zahlte sich aber schlussendlich für alle Teilnehmenden aus, denn alle erreichten den Uhuru Peak, höchster Punkt des Kilimanjaro und von ganz Afrika. Herzliche Gratulation zu dieser tollen Leistung! Die verdiente Erholung gönnten wir uns mit einer traumhaften Safari in die Nationalparks Lake Manyara, Ngorongoro und Tarangire. Das Glück war auf unserer Seite und wir konnten alle Vertreter der «Big Five», das heisst Elefanten, Löwen, Gephard, Büffel und Nashorn in freier Natur beobachten. Nicht zu letzt konnten wir bei einigen Geburtstagsfesten ausgiebig feiern und unsere Reise so richtig geniessen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, es war eine spannende Reise!
Piz Palü, 27. und 28. September 2008
Der Piz Palü ist wohl einer der am meisten fotografierten Berge der Alpen. Die spektakuläre Form mit den drei markanten Pfeilern (Ostpfeiler, Bumiler-Pfeiler und West- oder Spinaspfeiler) sucht in der Tat seinesgleichen im Alpenraum. Dass diese Tour zudem auf der Wunschliste eines jeden Bergsteigers zuoberst steht hängt wohl auch mit dem fantastischen Panorama zusammen, das man bei der Besteigung und auf dem Gipfel geniessen kann.
Grossvenediger - Grossglockner, 14. bis 19.September 2008
Der höchste Berg Österreichs, der 3798 m hohe Grossglockner, liegt wunderschön inmitten des Nationalparks Hohe Tauern. Zusammen mit dem nahe gelegenen Gebiet des Grossvenedigers bietet diese für die meisten unbekannte Region lohnende Tourenmöglichkeiten. Die Hütten sind alle einen Besuch wert, sehr gut geführt und bieten ausgezeichnetes Essen und charmante Bedienung!
Leichte 4000er rund um Saas Fee, 8. bis 12. September 2008
Die Gipfelparade rund um Saas Fee ist eindrücklich. Eine stattliche Anzahl von leichten bis anspruchsvollen Routen auf die Viertausender der Region bietet alles, was das Herz eines Bergsteigers höher schlagen lässt. Und wenn das Wetter einmal nicht so will wie wir es gerne hätten so bieten sich genügend Alternativen wie die Begehung der super eingerichteten Gorge Alpine von Saas Fee nach Saas Grund. Kurz, das Saastal ist ein Paradies für Bergsteiger und immer wieder einen Besuch wert.
Midi-Plan-Grat und Mont Blanc Überschreitung, 30. und 31. August 2008
Die Begehung des exponierten, landschaftlich einmaligen Grates zwischen der Aiguille du Midi und der Aiguille du Plan gehört zu den ganz grossen klassischen Grattouren im Mont Blanc Massiv. Die Zeichen des Klimawandels und des Gletscherrückganges sind auch hier gut sichtbar: wo früher über Schneeflanken auf- und abgestiegen werden konnte muss heute kräftig zugepackt werden, um richtige Kletterstellen zu überwinden. Am zweiten Tag unseres Wochenend-Tripps haben wir den Mont Blanc auf seiner klassischen Überschreitung von der Aiguille du Midi zum Refuge du Gôuter überschritten. Immer wieder eine schöne Tour, vor allem bei diesem Wetter und den tollen Verhältnissen.
Zehn Viertausender im Monte Rosa Massiv, 18. bis 22. August 2008
Das Monte-Rosa-Massiv mit der Dufourspitze als höchstem Berg in den Schweizer Alpen ist das Paradies auf Erden für leichte Hochtouren auf Gipfel über 4000 Meter. Somit ist es nicht weiter verwunderlich dass diese Woche zu den beliebtesten in unserem Programm gehört. Beim betrachten der Bilder versteht man auch schnell weshalb dies so ist: traumhafte Aussichten auf die Gipfel der gesamten Alpen, gut geführte Hütten mit italienischer Küche und natürlich nach der Tour einen feinen Espresso aus einer richtigen Kaffeemaschine :-)
Ortler, 3905 m, Hintergrat, 11. und 12. August 2008
Der Ortler ist der höchste Berg Südtirols und östlich der Schweizer Grenze der höchste Berg der Ostalpen. Von seinem Gipfel geniesst man eine Aussicht, die über die Silvretta, die Ötztaler Alpen, die Dolomiten, die Brenta- und Presanellagruppe bei schönen Tagen bis zum Finsteraarhorn reicht! Auch der Tiefblick auf die kühne Anlage der Strasse auf das Stilfserjoch bleibt unvergessen. Der wohl schönste Grataufstieg führt über den wilden Hintergrat, der eine gute alpine Erfahrung in Fels und Eis voraussetzt. Der Abstieg erfolgt über den Tabarettakamm, womit wir den Ortler über seine schönsten Routen überschreiten. Die Sicht, das Wetter und die Verhältnisse hätten nicht besser sein können für diese Tour. Ein weiterer Höhepunkt in einer langen, gemeinsamen Bergsteigerkarriere!
 
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